Inhalt

4. ALLGEMEINE DISQUALIFIKATIONSKRITERIEN

• Lahmheit und Verletzungen des Pferdes. Bei einer diesbezüglichen Disqualifikation darf das Pferd-Reiter-Paar am laufenden Turnier nicht weiter teilnehmen.
• Jegliche Verletzungen am Körper des Pferdes, die von Gebiss und Sporen verursacht sind, ebenso wie ältere unbehandelte Verletzungen.
• Misshandlung des Pferdes durch den Reiter, auch auf dem Abreiteplatz.
• Einsatz von Stoffen, die Verletzungen überdecken (wie farbige Sprays, Aluminiumoxyd, Methylenblau, Schuhcreme, etc.). Einsatz dieser bei älteren Verletzungen muss dem Richter oder Stewart rechtzeitig angesagt werden.
• Sturz des Reiters oder Pferdes:
Ein Sturz des Reiters liegt vor, wenn er sich ohne Sturz des Pferdes von diesem trennt und erneut aufsitzen oder aufspringen muss um in den Sattel zu gelangen.
Ein Sturz des Pferdes liegt vor, wenn Schulter und Hüftpartie des Pferdes gleichzeitig den Boden berühren.
• Mehrfache Verweigerung der Vorwärtsbewegung und Steigen
• Überschreiten des Zeitlimits von 60 Sekunden zwischen Läuten der Glocke und Beginn der Prüfung.
• Die Arbeitshand darf innerhalb einer Teilprüfung nicht gewechselt werden.
• Missachtung der Vorgaben zu Kleidung und Ausrüstung (z. B. Gebisse, Sporen, Gerte).
• Wer in einer Teilprüfung nicht antritt, ist im Gesamtergebnis disqualifiziert und darf auch in den nachfolgenden Teilprüfungen nicht mehr antreten.
• Generell ist nach Abnahme des Schlussgrußes in der Dressurprüfung keine Disqualifizierung (Abzüge für Verreiten, die nicht durch Glockenzeichen angezeigt wurden) durch den Richter mehr möglich. Gleiches gilt in den Trail- und Rinderprüfungen für den Zeitpunkt nach Startfreigabe des nachfolgenden Reiters.
• Leistungsklasse WS/ Masterclass: In dieser Klasse müssen die Zügel mit einer Hand geführt werden. Diese darf nicht gewechselt werden. In welcher Hand die Zügel geführt werden, steht dem Reiter frei.
• Kommt die freie Hand vor die zügelführende Hand, wird dies mit Abzug von 5 Punkten in Dressur und Stiltrail, im Speedtrail mit
5 Strafsekunden geahndet. Beim 3. Mal erfolgt der Ausschluss.
• Eingriff in den Zügel oder Berühren des Zügels mit der freien Hand vor der zügelführenden Hand, führt zum sofortigen Ausschluss.
• Zwischen den einzelnen Zügeln dürfen maximal 2 Finger einer Hand liegen.
• Wurde der Reiter in einer Teilprüfung disqualifiziert, darf er in den nachfolgenden Prüfungen erneut starten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.